facebook_pixel

Meditation für jederman(n)

j
Martin
November 9, 2020

Meditation ist nur esoterischer Humbug und außerdem sowieso nur was für Frauen? Das sehen wir nicht so. Denn auch oder insbesondere Männer sollten sich mehr mit dieser Entspannungstechnik auseinandersetzen, da die positive Wirkung auf den Geist nun schon von hunderten Studien bewiesen werden konnte. In diesem Artikel stellen  wir dir 7 verschiedene Meditationstechniken vor, die sich gut für Anfänger eignen.

Atemmeditation

Hierbei atmest du tief in den Bauch ein- und aus. Manchen Leuten hilft es auch, beim Atmen mitzuzählen, sodass die Atmung gleichmäßig erfolgt. Das Nervensystem wird durch diese einfach Technik sofort beruhigt. 

Sinnesmeditation

Der Name ist Programm – hier konzentrierst du dich einzig und allein auf die Sinneseindrücke , die du in deiner Umgebung wahrnimmst. Deine Augen sind dabei geschlossen. Was hörst, schmeckst, riechst und fühlst du? Nach der Meditation öffnest du die Augen dann im sogenannten “Weitwinkel”, um deine Wahrnehmung zu erweitern. Dies funktioniert am einfachsten, indem du beide Arme seitlich ausstreckst. Deine Augen sollten dann beide Hände erfassen können.

Geführte Meditation

Heutzutage gibt es bei Youtube und Co einige vorgesprochene Meditationen. Oft sind hier Visualisierungen ein fester Bestandteil der Technik. Diese Art der Entspannung könnte das richtige für dich sein, wenn du “mit klaren Anweisungen besser zurecht kommst als damit, deine Gedanken allein gleiten zu lassen. 

Konzentrative Meditation

Diese Meditationstechnik erfordert schon ein klein wenig mehr Konzentration. Hierbei konzentrierst du dich  15 Minuten lang (oder länger) auf einen bestimmten Reiz. Dieser Reiz kann von einer Kerze, Gesang oder einer Melodie ausgehen. Versuche bewusst, andere Reize zu minimieren.

Zazen

Zazen ähnelt der konzentrativen Meditation, allerdings mit dem Unterschied, dass es hier noch etwas strenger zugeht. Beim Zazen gibt es keine Konzentrationshilfe mehr, die Technik erfordert ein stilles und langes Sitzen mit möglichst wenig Ablenkung.

Vipassana

Bei der Vipassana-Meditation geht es um die Wahrnehmung deines eigenen Körpers. Für ca. 10 Minuten wird ein sogenannter Bodyscan durchgeführt. Dafür konzentrierst du dich nacheinander auf jedes einzelne Körperteil, angefangen bei den Fußspitzen über den Bauch bis hin zur Kopfhaut.

MBSR

MBSR oder auch die Mindfulness Based Stress Reduction soll laut Studien depressive Tendenzen, Stress und Schmerzen senken. Sie beinhaltet verschiedene Atem- und Wahrnehmungsübungen und erstreckt sich meist über mehrere Wochen.

Am einfachsten ist es, wenn du dich durch die verschiedene Meditationstechniken testet. Nur so kannst du herausfinden, welche dieser Techniken am besten zu dir passen. Wichtig ist nur, offen gegenüber Neuem zu sein. Vorurteile und Unlust beeinträchtigen in der Welt der Meditation nur die eigene Konzentration und damit auch die Wirkung. Also – viel Spaß beim Entspannen!

Das könnte dir auch gefallen: